„Einfach mal Danke sagen“ – Senioren-Union würdigt verantwortungsvolle Berichterstattung

Anlässlich des Tages der Pressefreiheit

Anlässlich des Tages der Pressefreiheit betont Claus Bernhold, stellvertretender Bundesvorsitzender und im Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

„Einfach mal danke sagen“ – mit diesen Worten würdigt die Senioren-Union die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten, die täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft leisten.

Gerade mit Blick auf die ältere Generation ist in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung zu beobachten: Die Anliegen, Lebensrealitäten und Herausforderungen von Seniorinnen und Senioren finden zunehmend mehr und zugleich sachgerechte Aufmerksamkeit in den Medien. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl in der überregionalen Berichterstattung als auch im lokalen Bereich.

Die Senioren-Union begrüßt diese differenzierte und verantwortungsvolle Darstellung ausdrücklich. Sie trägt dazu bei, das Verständnis zwischen den Generationen zu stärken und die Bedeutung einer älter werdenden Gesellschaft angemessen abzubilden.

Eine freie, vielfältige und verantwortungsbewusste Presse bleibt damit ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Demokratie – heute mehr denn je.

Internationaler Tag der Pflegenden: Dank, Anerkennung und Respekt - Senioren-Union fordert Umsetzung der Pflegereform

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden würdigt die Senioren-Union der CDU Deutschlands die herausragende Leistung aller professionellen Pflegekräfte sowie der Millionen pflegenden Angehörigen.

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, erklärt:

„Wer Menschen pflegt verdient unseren tiefen Dank, unsere Anerkennung und unseren größten Respekt. Besonders die vielen Angehörigen, die ihre Eltern, Ehepartner oder Kinder zuhause pflegen, tragen oft über Jahre hinweg eine enorme körperliche, seelische und finanzielle Belastung. Ihr Einsatz ist Ausdruck gelebter Menschlichkeit und stärkt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Die Senioren-Union fordert nachdrücklich, die aktuellen Entscheidungen zur Stärkung der Pflege zeitnah umzusetzen und die Situation pflegender Angehöriger deutlicher in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu gehören u.a. die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, mehr Entlastungsangebote, flexiblere Unterstützungsleistungen sowie eine verlässliche Finanzierung der Pflegeversicherung.

Auch die Forderung nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung und besserer Absicherung der Familienpflege gehört zum Forderungskatalog der Senioren-Union. Viele pflegende Angehörige stoßen täglich an ihre Belastungsgrenzen. Bürokratische Hürden, fehlende Kurzzeitpflegeplätze und finanzielle Nachteile dürfen nicht länger hingenommen werden.

„Eine menschliche Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen umgeht – und wie sie diejenigen unterstützt, die Verantwortung übernehmen“, betont Hubert Hüppe weiter.

Die Senioren-Union dankt allen Pflegenden in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und insbesondere in den Familien für ihren täglichen Einsatz, ihre Geduld und ihre Fürsorge. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar.

77 Jahre Grundgesetz – 77 Jahre Freiheit und Demokratie

Am 23. Mai 2026 feiern wir den 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes – und erstmals zugleich den bundesweiten „Ehrentag“, den Mitmachtag für Demokratie, Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement.

Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ wird überall in Deutschland sichtbar, was unsere freiheitliche Demokratie im Innersten trägt: Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen.



Gerade die ältere Generation weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben unser Land aufgebaut, Zeiten des Wandels erlebt und Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit erfahren.

Deshalb engagieren sich heute unzählige ältere Menschen mit großer Tatkraft ehrenamtlich – in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Nachbarschaften, Kommunalpolitik und Initiativen vor Ort.

Ob als Vorlesepaten, Helfer bei sozialen Projekten, Unterstützer von Familien, Kultur- und Sportvereinen oder als engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Städten und Gemeinden: Seniorinnen und Senioren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Dank.

Das Grundgesetz mit seinen 146 Artikeln garantiert uns Freiheit, Menschenwürde, Demokratie sowie Rechtsstaatlichkeit und bildet so das Fundament unseres Zusammenlebens.

Doch Demokratie lebt nicht allein von Gesetzen und Institutionen, sie lebt von Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und füreinander da sind. Das leben wir als engagierte Mitglieder in der Senioren-Union der CDU.

Die Senioren-Union begrüßt diesen deutschlandweiten Mitmachtag ausdrücklich. Der Ehrentag macht genau das sichtbar: gelebte Demokratie im Alltag.

Wenn Menschen gemeinsam anpacken, helfen, pflegen, miteinander feiern oder einfach Zeit füreinander haben und sich umeinander kümmern, dann entsteht Gemeinschaft. Dann wird aus dem Geist unseres Grundgesetzes konkrete Wirklichkeit.

Unser Grundgesetz ist ein Versprechen für Gegenwart und Zukunft.

Dieses Versprechen mit Leben zu erfüllen, bleibt Aufgabe aller Generationen. Die ältere Generation geht dabei mit gutem Beispiel voran.

Senioren-Union lehnt Fratzschers Vorschläge entschieden ab - Wohneigentum darf nicht entwertet werden

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands weist die jüngsten Vorstöße von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), mit Nachdruck zurück. Die Forderungen nach einer stärkeren Belastung von Immobilieneigentum und einer konsequenten Besteuerung von Wertsteigerungen sind aus Sicht der Senioren-Union ein weiterer weltfremder Versuch, Bürgerinnen und Bürger finanziell zu schröpfen.
Für die Senioren-Union steht fest: Wohneigentum ist kein Spekulationsobjekt, sondern von Millionen Menschen hart erarbeitete Altersvorsorge. Wer über lange Zeit verzichtet, spart und finanziert, um im Alter abgesichert zu sein, darf nicht im Nachhinein durch immer neue Steuerideen bestraft werden. Fratzschers Vorschläge senden das fatale Signal, dass sich Leistung und Vorsorge in Deutschland nicht gewollt sind und nicht mehr lohnen.
Was Herr Fratzscher hier vorlegt, ist nichts anderes als ein Frontalangriff auf die Lebensleistung älterer Menschen. Wer jahrzehntelang für sein Eigenheim gearbeitet hat, darf nicht erleben müssen, dass der Staat ihm dieses Stück Sicherheit scheibchenweise wieder entzieht. Diese Politik zerstört Vertrauen und ist zutiefst ungerecht.
Besonders kritisch sieht die Senioren-Union die geplanten Maßnahmen für ältere Eigentümer, die ihre Immobilien bewusst als Altersvorsorge halten und nicht veräußern wollen. Eine Besteuerung bloßer Wertsteigerungen würde sie finanziell unter Druck setzen, ohne dass ihnen tatsächlich liquide Mittel zufließen. Gleichzeitig würden steigende Grundsteuern zwangsläufig auf die Mieten durchschlagen mit spürbaren Belastungen für Mieterinnen und Mieter aller Generationen.
Die Senioren-Union warnt eindringlich: Sollte dieser Kurs politisch umgesetzt werden, droht ein massiver Vertrauensverlust in die Verlässlichkeit staatlicher Rahmenbedingungen. Für viele Menschen würde Wohneigentum als sichere Altersvorsorge erheblich an Attraktivität verlieren.
Statt immer neuer Umverteilungsfantasien fordert die Senioren-Union eine ehrliche Debatte über staatliche Ausgaben, konsequenten Bürokratieabbau und eine Politik, die Eigentumsbildung stärkt, statt sie zu bestrafen.

Pflegereform muss Pflege durch Angehörige konsequent stärken

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands begrüßt die Ergebnisse des pflegepolitischen Austauschs zwischen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und der Bundesseniorenministerin Karin Prien ausdrücklich und unterstützt die vorgetragenen Positionen vollinhaltlich.

Aus Sicht der Senioren-Union kommt der Pflege in der Familie eine herausragende Bedeutung zu. Sie ist und bleibt das Fundament der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Millionen von Angehörigen leisten tagtäglich Enormes – oft unter großen persönlichen, beruflichen und finanziellen Belastungen. Dieses Engagement verdient nicht nur gesellschaftliche Anerkennung, sondern vor allem konkrete politische Unterstützung.

Die von den Verbänden geforderte Stärkung pflegender Angehöriger ist daher aus unserer Sicht zwingend notwendig. Insbesondere die Einführung einer Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige ist ein wichtiger Schritt, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nachhaltig zu verbessern. Wer Verantwortung für die Pflege übernimmt, darf dadurch keine existenziellen Nachteile erleiden.

Die Senioren-Union unterstützt ausdrücklich die Forderung, den Kreis der Anspruchsberechtigten auch auf nahestehende Personen auszuweiten, die Verantwortung in der Pflege übernehmen. Pflege findet längst nicht mehr ausschließlich im klassischen Familienverband statt – dem muss die Politik Rechnung tragen.

Ebenso wichtig ist es, die enormen Leistungen pflegender Angehöriger, die jährlich einen gesellschaftlichen Wert in Milliardenhöhe darstellen, endlich angemessen zu honorieren. Eine nachhaltige Pflegereform muss daher klare Prioritäten setzen: Die häusliche Pflege muss gestärkt, finanziell abgesichert und strukturell unterstützt werden.

Ohne die Pflege in der Familie ist die Zukunft der Pflege nicht zu sichern.